Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image Gallery image
Baugewerbliche Berufsschule Zürich
Ort: Zürich
Status: Wettbewerb
Nutzung: Schule
BGF: 7.000 m²
Tragwerk: Holz
Zusammenarbeit: Baumberger Wassermann
Tragwerksplaner: Bollinger & Grohmann
Landschaftsarchitekt: Bischoff Landschaftsarchitektur

Auf einem baurechtlich stark beschränkten Grundstück an der Limmatsraße in Zürich sollten eine baugewerbliche Berufschule sowie zwei Sporthallen geplant werden. Der Entwurf konzentriert die Gebäudemasse entlang der Limmatstraße in einem einzigen langen Gebäuderriegel und spielt somit einen Innenhof frei, der die quartierstypische kleinteilige Durchwegung über Gassen und Höfe fortsetzt. Das überhohe Erdgeschoss ist bewusst transparent gehalten um den visuellen Bezug zwischen Innenhof und Limmatstrasse / Klingenpark zu schaffen. Eine vorgegebene Durchfahrt im EG stellt die Verbindung zwischen Straße und Hof her und nimmt den Haupteingang zur Schule auf.

Die neue Berufsschule ist dreiteilig in Sockelgeschoss, Mittelbau und Dachgeschoss gegliedert. Die äussere Gliederung findet ihre schlüssige Fortsetzung in der Inneren Organisation der Nutzungen.
Das EG beheimatet vornehmlich die öffentlichen Nutzungen und schafft in seiner Offenheit die Identität nach aussen. Die zwei darüberliegenden Vollgeschosse nehmen die Klassenzimmer auf und zeichnen sich durch ihre klare Struktur nach aussen an der Fassade ab. Im Dachgeschoss befinden sich die zwei Sporthallen. Wie Laternen sollen sie im Quartier sichtbar und vom Quartier nutzbar sein.

Eine grosszügige Kaskadentreppe führt von der Eingangshalle im Erdgeschoss in die oberen Geschosse mit den Klassenzimmern. Ein großes Oblicht darüber bringt Licht bis ins Erd- und Untergeschoss. Der Erschliessungsbereich ist grosszügig angelegt und weitet sich zu Aufenthaltsflächen, die sich in zwei doppelgeschossige Loggien als «grüne Zimmer» zu Klingenpark und Innenhof nach außen öffnen.
Das stringente Gebäuderaster erlaubt den Einsatz einer effizienten Holz-Hybridbauweise und zeigt sich in einer fein gegliederten Holzfassade nach außen.