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Masterplan Olga-Areal
Ort: Stuttgart
Status: Wettbewerb, 6. Preis
Nutzung: Wohnen
BGF: 15.000 m²
Anzahl Wohneinheiten: 200
Landschaftsarchitekt: arbos

Mit dem Olga-Areal wird ein neuer Stadtblock in der vorwiegend gründerzeitlichen Struktur des Stuttgarter Westens geplant. Ziel des städtebaulichen Entwurfs ist nicht das auffallende Herausstellen eines neuen Quartiers, sondern dessen sensibles und unaufgeregtes Einpassen in den gut funktionierenden Stadtteil. Nicht ein Fremdkörper, sondern eine Weiterentwicklung wird angestrebt.
Die im Stuttgarter Westen vorherrschende Blockrandbebauung wird für das neue Quartier übernommen, um so die Einbindung der neuen Gebäude in die Umgebung zu gewährleisten. Die neuen Gebäude passen sich auch in Maßstäblichkeit, Materialien und Farbigkeit an den städtebaulichen Kontext an.

Das charakteristische Merkmal des Stuttgarter Westens, das Bauwich, ist aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Brandschutzes nicht weiterhin umsetzbar. Seine Qualitäten, das Öffnen des Blockinneren zum Straßenraum in schmalen Baulücken und die Neugier erweckende Staffelung der Gebäude im Blockinneren, sollen jedoch in neuer Form für das Olga-Areal übernommen werden. Der Innenbereich des Blocks wird durch Öffnungen auf allen Seiten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Durch die vorgeschlagene Anordnung der neuen Baukörper entstehen Sequenzen von Grünräumen, die durch das Areal führen, aber auch private Außenräume ausformulieren, die sich visuell mit dem weitläufigen Grün im Blockinneren verbinden.

Um die wenigen vorhanden Grünräume im Stuttgarter Westen zu kompensieren, wird im Inneren des Blocks ein neuer öffentlicher Freiraum angeboten, der den kleinen, isolierten Spielplatz der Kastanienanlage mit dem Park der Elisabethenanlage verbindet, und so als Rückgrat für das Gebiet eine Kette öffentlicher Räume bis zum ehemaligen Westbahnhof schafft.
Im Blockinneren werden zahlreiche neue Bäume gepflanzt, um den problematischen Luftbedingungen in diesem dichten Stadtteil entgegen zu wirken und schattige Außenräume zu schaffen, die zum Treffen und Verweilen einladen.