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Superbude St. Pauli
Ort: Hamburg
Status: Wettbewerb
Nutzung: Hotel
BGF: 11.000 m²
Tragwerk: Beton
Tragwerksplaner: Werner Sobek Engineering
Nachhaltigkeit: WS Green Technologies
Kosten: Prof. Ulrich Vetter

Für dieses neue Hotel auf St. Pauli wurde ein Gebäude entwickelt, das an der städtebaulich bedeutsamen Stelle direkt am Heiligengeistfeld eine eigenständige Architektursprache entwickelt. Zugleich geht das Gebäude auf den unmittelbaren Kontext und Straßenraum ein. Die Faltung in der Fassade sorgt für Abwechslung und eine optische Verkürzung der sehr langen Straßenfassade vor allem entlang der Simon-von-Utrecht-Straße. Im Erdgeschoss weitet sich das Fassadenraster, so dass großzügige Öffnungen zum öffentlichen Raum entstehen.

Das durch das effiziente Raster des Hotels vorgegebene Fassadenraster soll in seiner Strenge aufgelockert werden. Dazu wurde die Fassade in T-förmige Elemente aufgeteilt, die wiederum als dreidimensionale Fertigteile ausgebildet werden. Sie bilden jeweils eine vertikale Kante aus, die die Höhe des Gebäudes betont und die horizontale Länge der Fassade bricht. Fünf unterschiedliche Elemente (die Kante neigt sich nach rechts oder links) mit gleicher T-förmiger Fassadenfläche sorgen für eine vielfältige Anordnung, die deutliche Variationen in die Fassade bringt. Mit wenigen Grundbausteinen entsteht somit ein abwechslungsreiches Fassadenbild.

Die Forderung nach einer begrünten Fassade wird durch die Entwicklung von Betonfertigteilelementen beantwortet, in die Pflanztröge integriert werden. Zugleich ist die Fassade in ihrer skulpturalen Anmutung jedoch so gestaltet, dass die auch bei einem „Ausfall“ der Bepflanzung ihre Attraktivität nicht verliert.
Durch eine geschossweise horizontal versetzte Anordnung der Elemente zueinander wird jeweils der Pflanztrog eines Fertigteils vor dem darüber liegenden Fenster angeordnet. Dadurch entsteht nicht nur viel Platz für die Pflanzen, sondern auch eine Sichtbarkeit der Pflanzen aus dem Innenraum.