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Wohnen am Volkspark
Ort: Hamburg
Status: Wettbewerb
Nutzung: Wohnen
Anzahl Wohneinheiten: 2.000
Landschaftsarchitekt: L+

Auf dem Areal der bisherigen Bahrenfelder Trabrennbahn Hamburg entsteht ein neues Stadtquartier, das seine Qualität als urbane Gartenstadt vor allem aus der direkten Lage am Volkspark bezieht. Diese urbane Gartenstadt ist geprägt durch eine hohe bauliche Dichte einerseits und eine grüne Weite, zu der das Wohnen ausgerichtet ist. Auch die geschwungenen Straßenzüge sowie die nachbarschaftlichen Straßenräume und Plätze einer Gartenstadt finden sich in urbaner Gestaltung im neuen Quartier wieder.

Grüne Bänder erweitern den Freiraum des Volksparks in das neue Quartier hinein. Stadt und Park greifen ineinander. Die grünen Bänder sind an ihren Rändern von einer aufgelösten Blockrandbebauung gesäumt. Diese lineare Randbebauung ist mehrfach geknickt, so dass sich die großzügigen grünen Innenbereiche zum Volkspark hin öffnen und zugleich zwischen den Bändern vielfältige Straßenräume entstehen. Die Straßenräume verjüngen sich, um sich dann zu Nachbarschaftsplätzen zu öffnen. Während das Quartier zu den Hauptverkehrsstraßen urbane Kanten ausbildet, ist es im Inneren von großer Durchlässigkeit vor allem für Fußgänger und Radfahrer geprägt.

Die Bebauung entwickelt sich als geknickte, zeilenartige Umfassungsränder des inneren Grün, die kontinuierliche Räume abbildet, in ihrer Gebäudestruktur jedoch divers ist. Mehrere Gebäude unterschiedlicher Breite setzen sich zu Zeilen zusammen, so dass innerhalb einer Zeilenbebauung verschiedene Wohnungstypologien möglich sind. Die Gebäudehöhe der Zeilen nimmt von der urbanen Kante zum Park hin ab, so dass sich das gesamte Quartier zum Park hin öffnet. Die Unterbrechungen der Zeilen erlauben eine großzügige Durchwegung, dienen aber auch als Orte einer möglichen, späteren Nachverdichtung des Quartiers.